Potentialstudie auf der Deponie Liebertwolkwitz startet

Im Oktober beginnt eine Potentialstudie zur Analyse der Gasentwicklung und Treibhausgasemission auf der Deponie in Liebertwolkwitz. Das nach einer Ausschreibung beauftragte Unternehmen wird anhand verschiedener Verfahren testen, wie sich eine effiziente Verstromung der entstehenden Gase gewährleisten lässt. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit unterstützt das auf zwei Jahre angelegte Projekt mit rund 58.000 Euro.

Bereits seit 2007 werden die durch die Endlagerung entstehenden Gase auf der Deponie in Liebertwolkwitz für die Erzeugung von Strom genutzt. Dafür werden die Gase in das nahegelegene Blockheizkraftwerk weitergeleitet. Damit wird die Emission von Treibhausgasen, allen voran Methangas, verringert. Da die Gasentwicklung jedoch mit der Zeit abnimmt, soll eine Studie erstellt werden, die das Gasverhalten und die Wirksamkeit des Gasvolumens untersucht.

Blick auf den Deponiehügel von einem Feld.

Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. www.klimaschutz.de/de/foerderung/foerderprogramme/kommunalrichtlinie

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Sprektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langffristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielvalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Veröffentlicht am Fr, 21. Oktober 2022.

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