Fördermittel für Deponiesanierung bewilligt

Die Sanierung der Deponie in Liebertwolkwitz ist durch die Bewilligung von Fördermitteln der Landesdirektion Sachsen (LDS) ein Stück näher gerückt. Die LDS steuert 664.000 Euro für Sicherung und Rekultivierung der Deponie bei, für deren Nachsorge der Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig verantwortlich ist. Die Gesamtkosten des Projekts sind mit 7,5 Millionen Euro angesetzt. Die Bauarbeiten sollen Mitte 2027 beginnen.

Nachdem 2007/2008 der untere Bereich der Deponie dauerhaft abgedeckt wurde, soll im nächsten Sanierungsschritt der obere Bereich durch eine beständige Oberflächenabdichtung gesichert werden. Es handelt sich um eine mineralische Dichtungsschicht, die Schadstoffemissionen verhindert, und eine Rekultivierungsschicht, damit der Deponiekörper begrünt werden kann. Außerdem wird die Oberflächenentwässerung abgeschlossen, die im ersten Bauabschnitt bereits begonnen wurde. Die Rekultivierung schafft naturnahe Grünflächen für Mensch und Natur. Zukünftig sollen Photovoltaik-Anlagen für erneuerbare Energie sorgen.

Die Sanierung der Deponie wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Zu sehen ist ein Fahrzeug der Stadtreinigung, im Hintergrund das Blockheizkraftwerk sowie ein Teil der Deponie Liebertwolkwitz.
Das Blockheizkraftwerk der Deponie Liebertwolkwitz.

Veröffentlicht am Di, 27. Januar 2026.

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